Der Verein

Bei einem Vortrag von Sepp Winkler im Jahre 1976 über die Geschichte des Berg- und Hüttenwesens wurde beschlossen, die stark in Mitleidenschaft geratene Fahne der Heiligen Barbara restaurieren zu lassen. Die 1977 dann wieder geweihte Fahne der Bergleute war aber nicht das Einzige, was an die traditionsreiche Geschichte erinnerte. 
Um diese Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, wurde von 53 Mitgliedern am 15. Juli 1983 unter dem Namen 
“Förderverein Heimatstube Achthal“
der Verein im Gasthof Reiter in Achthal gegründet. 

Der Zweck des Vereins ist in der Satzung im § 2 festgeschrieben.

„Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und der Heimatpflege. Eine besondere Ziel-Richtung 
des Vereins soll die Pflege der Erinnerung an den Eisenerz-Bergbau in Neukirchen und an das Hüttenwerk in 
Achthal sein. Die Vereinsaufgaben werden durch die Einrichtung und den Betrieb eines Bergbaumuseums 
verwirklicht. Das Museum soll der Sammlung und Erhaltung geschichtlich und kulturell wertvoller Gegenstände 
des Berg- und Hüttenwerkes, sowie auch der übrigen Heimatkunde dienen.“ 


Am 4. August 1984 wurde die Heimatstube mit 3 Räumen eröffnet und durch 
HH. Weihbischof Jakob Mayr, aus Salzburg eingeweiht (heute Raum 1 bis 3).
Bereits 3 Jahre später wurde die Ausstellungsfläche auf 220 m² erweitert (Raum 4 bis 13). Am 7. Dezember 1990 
beschlossen die Mitglieder den Namen des Vereins zu ändern in:

„Förderverein Bergbaumuseum Achthal e. V.“

Bereits im Juni 1989 übernimmt der Markt Teisendorf aus Privatbesitz das ehemalige Verwaltungsgebäude 
und übergibt es am 1. Juni 1994 im Erbbaurecht an den Verein.
Schon im Oktober 1992 wurden die Pläne für die Erweiterung des Museums eingereicht. Die Baumaßnahme 
zur Erhaltung des Verwaltungsgebäudes konnte, am 1. August 1997 mit der Segnung durch den Erzbischof 
von Salzburg, Herrn Dr. Georg Eder, erfolgreich abgeschlossen werden. 
Nach der Ausarbeitung eines wissenschaftlichen Konzeptes wurde das Museum vom Oktober 1999 bis zum 
Juni 2000 umgestaltet und zu einem Schwerpunktmuseum für den Erzbergbau in Bayern ausgebaut. 

Mit dem Bergbaumuseum Leogang besteht seit Jahren eine enge Verbundenheit, die auch in der gemeinsamen 
geschichtlichen Tradition ihren Ursprung hat. In einer Besprechung am 25. Oktober 1997 wurde beschlossen, 
diese Zusammenarbeit noch intensiver fortzusetzen. Erste Erfolge zeigen sich in der Förderung beider 
Museen durch die EU–Interreg II.

Sie können die Arbeit des Vereins mit einer Spende oder sogar einem Beitritt unterstützen.

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