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Die Geschichte des Bergbaus und der Metallverarbeitung in Deutschland

Die Anfänge der Metallgewinnung und -verarbeitung in Deutschland reichen bis in die Kupfersteinzeit zurück. Die ersten Indizien für die Verarbeitung und später den gezielten Abbau von Kupfer im Nahen Osten stammen aus dem 8. Jahrtausend vor Christus, doch schon ab 5. Jahrtausend vor Christus gilt es gesichert, dass auch auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands Kupfer genutzt wurde. Wurden anfänglich nur Kupferobjekte importiert, war es später auch Kupfererz, bis im 4. Jahrtausend vor Christus der Kupferabbau auch in Europa begann. Im 3. Jahrtausend vor Christus begann in Deutschland die Bronzezeit, in der der Metallabbau immer weiter verbessert wurde, aber auch die -verarbeitung. Um 800 vor Christus begann dann die Entdeckung und Nutzung von Eisen, die auch hier das Eisenzeitalter einläuten sollte.

Metalle aus Deutschland, von der Frühgeschichte bis heute

Ab dem 10. Jahrhundert nach Christus begann die Bedeutung des Bergbaus in Deutschland zuzunehmen. So entwickelte sich zum Beispiel der Harz zu einem wichtigen Abbaugebiet für Silber, das in ganz Europa gehandelt wurde. Bis zum 14. Jahrhundert gab es eine steigende Nachfrage nach Metallen. Doch dann gingen mit dem kulturellen Niedergang auch die Erschöpfung der leicht abbaubaren Lagerstätten und eine Knappheit der für den Abbau benötigten Ressourcen einher.

Ab dem 16. Jahrhundert erholten sich der Bergbau und die Metallverarbeitung wieder, insbesondere durch die zunehmende Nutzung der Wasserkraft. Mit der Industrialisierung erlebte die Metallgewinnung und -verarbeitung in Deutschland einen weiteren Schub. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag zum Aufstieg Deutschlands zur Weltmacht. Erst mit dem Wandel der Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg, und ganz besonders nach der Wiedervereinigung Deutschlands verloren die Metallgewinnung und -verarbeitung wieder an Bedeutung.